Über mich

Geboren bin ich 1975 in Zürich. Aufgewachsen am Zürichsee, wo ich 1996 an der schönen Kanti Küsnacht das Neusprachliche Gymnasium mit der Matura abschloss. Darum spreche ich natürlich Zürichdeutsch oder besser Züritüütsch oder doch eher Züridütsch? Den vagen Versuch, eine akademische Laufbahn einzuschlagen, beendete ich bereits nach drei Semestern Theaterwissenschaften an der Uni Bern.
Eine Schauspielausbildung lag mir näher und so besuchte ich eine Schauspielschule in Zürich. 

Zum Sprechen gelangte ich bereits während der Schauspielschule, wobei mir ein früheres Erlebnis dabei geholfen hatte. Mehr dazu unten in einer kurzen Geschichte. Seit 2004 habe ich bereits ein eigenes Studio und 2007 bin ich dann auch eine Firma geworden. 

Nebst unzähligen TV- und Radiowerbungen, sowie Off-Kommentaren und Voiceovers habe ich auch für Trickfilme wie Asterix und Titeuf und das Guetnachtgschichtli oder Hörspiele wie Philip Maloney gesprochen. Viele kennen mich auch aus den Pausen der Champions League. 

Ebenso bin ich die Stimme vom legendären Daily-Internetformat Zappin‘. Stolz bin ich auf Folgendes: Seit 2013 gibt es Zappin‘ und ich habe bisher jede der über 2000 Sendungen vertont – ohne je einmal auszufallen.

Heute lebe ich mit meiner bezaubernden Frau und unseren zwei Kindern in Zürich und habe im Corona-Frühling 2020 die Sprecherinnen&Sprecher Boutique «Babilon» gegründet. Damit meine Kunden meinen grandiosen Service auch dann nutzen können, wenn nicht ich der Sprecher ihrer Produktion sein soll.

Fotos: Call Me Swami Mooday

Eine kurze Geschichte – Telefonmarketing

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Während der Kanti-Zeit arbeitete ich, um Geld zu verdienen, bei einer Telefonmarketing-Firma, in der man die Leute zwischen 17 und 20 Uhr telefonisch nervte, um ihnen irgendwelche Abos zu verkaufen. Ich war unglaublich erfolgreich, aber man wusste nicht warum. Die anderen Mitarbeiter wurden dazu angehalten mir zuzuhören, um mich dann kopieren zu können. Aber ohne Erfolg. Meine damalige Chefin kam eines Tages zu mir und sagte: «Jetzt hanis, Herr Gablinger, es isch Ihri Stimm.» 

Während der Schauspielschule kam mir das einmal in den Sinn und ich dachte mir, wenn ich am Telefon gut klinge, dann vielleicht auch in Funk und Fernsehen.